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Deutsch für LernerInnen im griechischsprachigen Raum

IDT 2017, Universität Freiburg/Schweiz

- 26/07/2017

Am Sonntag, den 31.07.2017, ist es soweit:

Die XVI Internationale Deutschlehrertagung startet!

Professor Thomas Studer, der Präsident des Organisationsteams, sagte unter anderem in einem Interview mit Benedikt Meyer, am 12.07.2017 im Online-Magazin der Universität Freiburg Folgendes:

„Die IDT ist die internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer. Sie findet alle vier Jahre statt und ist der wichtigste Anlass des Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverbandes (IDV). Dieser vertritt die Interessen von etwa 250.000 Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern in über 100 Ländern auf fünf Kontinenten. Die Tagung bietet Sprach- und Fachlehrpersonen, Studierenden, aber auch Akteuren von Mittlerorganisationen und aus der Bildungspolitik Gelegenheit, den Forschungsstand in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) zu sichten und zu diskutieren, Innovationen zu lancieren, disziplinäre Fragen zu erörtern, das Networking zu stärken und sprach(en)politische Positionen zu erarbeiten. Nebst dem Fachprogramm wartet die IDT 2017 mit einem attraktiven Rahmenprogramm mit Ausflügen und Begegnungen mit Schweizer Kulturschaffenden auf. Kurz: die IDT ist eine Fach- und Begegnungstagung.

Nach 1986 und 2001 findet die IDT nun zum dritten Mal in der Schweiz statt. ……………… die Schweiz gehört auch zu den deutschsprachigen Ländern, Deutsch besteht hier nicht nur aus einer Vielzahl schwer verständlicher Dialekte, sondern umfasst mit dem Schweizerhochdeutschen auch eine Standardvarietät. Und diese ist nicht einfach nur «herzig», sondern funktioniert ebenso gut wie die Standardvarietäten Deutschlands und Österreichs, sei es in der Kommunikation mit Anderssprachigen, sei es in der Sprachlehre oder sei es als Wissenschaftssprache. Und was in der Schweiz an Arbeit für DaF /DaZ geleistet wird, ist gerade aufgrund des genuin schweizerischen Bezugs zur Mehrsprachigkeit durchaus international von Belang. Das gilt z.B. für schulische Sprachencurricula genauso wie für politische, etwa kantonale Sprachenkonzepte.

Warum Freiburg? Freiburg ist die einzige Schweizer Universität mit einem Lehrstuhl für DaF/DaZ – was im Übrigen gerade heute schwer nachvollziehbar ist, wenn man sich die Bedeutung von Deutsch als einer Sprache der Integration vor Augen führt. Von daher wird von Freiburg erwartet, dass es eine Leader-Position für das Fach einnimmt, ausübt, aber auch verantwortet. Ein zweiter Grund hat mit dem Motto der IDT 2017 zu tun: «Brücken gestalten – mit Deutsch verbinden». Das passt in doppelter Weise zu Freiburg, wörtlich durch die vielen historischen und modernen Brücken, vor allem aber auch im übertragenen Sinn: Die alltägliche Zweisprachigkeit der Stadt, das Mit- und manchmal auch Gegeneinander von Deutsch und Französisch zeigt: Sprachen schaffen Verbindungen zwischen Menschen und Kulturen. Deshalb lohnt es sich immer, in das Sprachenlehren und -lernen zu investieren. Umgekehrt werden Sprachen auch oft genug instrumentalisiert und stehen dann für Ab- und Ausgrenzung, was es kritisch zu reflektieren und zu benennen gilt…………“

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